10 Tipps um deine Ziele besser zu erreichen!

Wenn du dir den Beitrag erst später durchlesen kannst, weil leider wieder mal keine Zeit ist, gibt´s hier deine Zielcheckliste.

Ziel, dieses kurze Wort kann doch größer werden als der Himalaja, weiter weg sein als die fernste Galaxie und schwerer als der größte Supertanker. Und jetzt stehst du da, als stolzer Ritter, mit selbstgebasteltem Papierhelm, Holzschwert und einem Steckenpferd und willst das RIESENZIEL am besten in einem Ruck hinter dich bringen.  Motiviert bis über beide Ohren hast du dich dafür ja schon in den Tagen und Wochen zuvor. Du hast eine Vielzahl an Tricks und Perspektiven der Sicht auf dein Ziel angelegt, also kann ja nichts mehr passieren. Du hast Zeit, kennst den Weg auf dem es das Ziel zu erreichen gilt, also packst du es an! Mit Vollgas und allem Mut machst du dich mit vollem Galopp deines Holzgauls auf den Zielweg. Doch mit einem mal in vollem Angriffsschwung passiert es.

Ein bekanntes Signal holt dich von deinem stolzen Ross, wirft dich in den Staub des Feldes, lässt den Papierhelm knicken und dein Holzschwert barsten.

Das Telefon klingelt! Zuerst frustriert dich die Unterbrechung, doch schon nach wenigen Sekunden des Klingelns ist die Neugier auf das Anliegen größer,  als deine Lust dein Ziel zu erreichen. Ziel vertagt! Zum Glück!?

Das Telefon klingelt! Zuerst Frust, dann Freude. Ziel vertagt! Zum Glück!?

 

Wem es ähnlich oder genau wie dem kleinen Ritter mit Papierhelm geht, der kann sich schon mal sicher sein, dass er nicht allein ist. Da gibt es bestimmt viele die genauso gewappnet in den Kampf um ihre Ziele ins Feld ziehen. Gerade jetzt zum Beispiel, treibe ich mein Holzpferd weiter an, rücke den Papierhelm zurecht und halte das Holzschwert wild schwingend über dem Kopf. Es ist 18:23 Uhr in der Woche und eigentlich gehört doch der eigene Hintern eher dahin, wo er sich am wohlsten fühlt, auf die heimische Couch und nicht in den Holzpferdsattel!

 

Eigentlich gehört der eigene Hintern auf die Couch und nicht in einen Holzpferdsattel!

 

Aber nichts da, jetzt finde ich schon die Idee mit dem kleinen Ritter so toll, dass ich ihm erlauben will, sein komisches Holzschwert auf einem Hügel vor dem Sonnenuntergang in den Himmel zu reißen und das Holzpferd auf den hinteren Hufen tanzen zu lassen. Ich mag Fantasie und auch wenn sie mit einem durchgeht.

 

Wie motiviert man sich eigentlich richtig? Ich verrate es euch! 😉

 

So nun zurück zum Thema. Wie motiviert man sich eigentlich richtig, damit es garantiert klappt? Was ist der Masterplan, mit dem nichts mehr schief gehen kann? Das werde ich euch gleich verraten!

 

Diesen Masterplan gibt es nicht. Solltet ihr jemanden kennenlernen, der diesen Plan hat, sagt ihm bescheid und schickt ihn bitte auch bei mir vorbei.

1. Mache die Ziele kleiner! Teilziele heißt das Zauberwort! Niemand der bei klarem Verstand ist, würde sich zum Beispiel “Auto bauen” oder “Buch schreiben” aufschreiben.  Selbst “Essen einkaufen” steht selten allein auf dem Einkaufszettel.

Lege Dir eine Check- oder To do- Liste an. Für den Anfang reicht der klassische Bleistift und ein Blatt Papier. Ich persönlich liebe diese tollen Klemmbretter (irgendwann hole ich mir solch eins; Link) welche mit Rückseitenpapier bestückt sind. Ohne zu zählen, habe ich locker acht Stück. Jetzt schreibst Du ganz oben dein Ziel drauf und gliederst es in die einzelnen Teilziele, die es  braucht um das große Ziel zu erreichen. Male kleine Kästchen zum abhacken davor.

Beim Beispiel mit dem Auto wären “Namensfindung”, “Farbe festlegen”, “Fahrzeugtyp definieren” eine mögliche Gliederung. Obwohl ich nicht vom Fach bin, sollte erkennbar sein, was damit gemeint ist. Zuletzt ist es sehr wichtig, dass du dich selbst für ein kleines erreichtes Ziel feierst. Mit feiern meine ich, dass du auch stolz sein sollst, wenn du nur die Farbe von deinem Auto gefunden hast.

2. Setze Dir eine Frist, oder besser gleich zwei! Warum? Ich finde es immer recht praktisch eine “Vorfrist” zu setzen, mit der man noch einen ausreichenden Zeitpuffer bis zum wirklichen Abgabetermin hat. Sollte alles zur Vorfrist fertig sein, hast du dir halt Freizeit verschafft und hast dir wieder einen Grund zum feiern gegeben. Oder du kannst dein erreichtes Ziel auf Anwendbarkeit prüfen und nach erstem Feedback ausbessern.

Außerdem ist es immer ganz gut noch etwas Restzeit zu haben, da fertiggestellte Werke im Kopf noch weiterarbeiten und einem am Ende immer noch viele Dinge einfallen, die man hätte besser machen können.

3. Diesen Punkt kannst du überlesen, wenn du eine Spinne oder Krake bist! Solltest du allerdings nur über zwei Beine verfügen, mache einen Schritt nach dem anderen auf genau einem Weg! Vermeide zwei oder drei Dinge gleichzeitig zu tun. Das geht in mehr Fällen nach hinten los, als es gelingt. Be focused Baby! So schafft man die To-do Liste schneller und qualitativer!

4. Ablenkungen minimieren oder ganz aus. Je nachdem wie viel Verantwortung dein Umfeld erfordert, ist es gut deine Sinne aktiv und voll auf deinem Ziel zu halten.

# Facebook ausschalten

# Whats App deaktivieren

# Klingelton lautlos

# Mail-Benachrichtigung aus

# Was vergessen? Du kennst deine Störungen besser!

# Störung ausschalten

# Störung ausschalten

# Störung auch ausschalten(wer weiß wie viele du so hast?)

Wenn du es schaffst, machst du diese und weitere Ablenkungen einfach aus bis Du dein Teilziel erreicht hast!

5. Fokus aktivieren! Solltest du zum Beispiel etwas schreiben wollen oder einer anderen Tätigkeit nachgehen, bei der du nicht aktiv hinhören musst, dann eignet sich Lieblingsmusik super als “Fokusbooster”. Achtung der Tipp gilt natürlich nicht fürs Autofahren! Bei mir funktioniert entspannte  Musik, wie Ed Sheeran, Jack Johnson oder Ben Howard immer sehr gut. Die Musik inspiriert mich außerdem auch sehr gut. Ich sehe dann irgendwie immer nur Sonnenstrände, Seifenblasen und blauen Himmel über grünen Wiesen. Naja, Fantasie halt. Focused!

6. Bau dir Pausen ein und überlege dir vorher ein Pausenprogramm. Wenn das Unternehmen Google Tischkicker auf den Fluren hat, dann erfinde dir auch etwas zur Ablenkung. Eine Runde spazieren gehen mit dem Hund oder auch ohne, wenn keiner zur Hand ist. Lesen, Kniebeuge, Marmeladenbrot schmieren. Egal, eigentlich geht alles, was die Gedanken nur vom aktuellen Thema wegbringt. Danach setzt du dich wieder ran und du wirst sehen, dein Denken auf dein Teilziel hat sich positiv verändert. Ich nehme immer eine halbe Stunde als Arbeitszeit und dann eine Pause von mindestens fünf Minuten. So habe ich am Tag nur eine halbe Stunde gearbeitet. Klingt komfortabel oder? Wenn man an leidenschaftlichen Themen arbeitet, merkt man diese dreißig Minuten nicht. Bei mir sind es jetzt gerade fünfundsechzig Minuten Schreiberei. Zum Glück ist es das richtige Thema, um zu merken, dass eine Pause ansteht. Also bis gleich. Frei dem Motto, “be focused!”

7. Aktiviere deine Ressourcen! Wer in deinem Umfeld stand schon vor einem ähnlichen Ziel? Mach dein Thema publik, hole dir Unterstützer dazu, rede darüber. Bei allem gilt natürlich, dass es dein Ziel bleibt. Ratschläge wie “das habe ich anders gemacht, versuche es mal so!” können eher dazu führen, dass du aufgibst. Nimm dir von den Ratschlägen heraus, was für dich passt.

Versetze dich gedanklich in den Zustand des geschafften Ziels. Gedanken haben eine oft stark unterschätzte Macht. Wie fühlt sich dein Ziel an, wenn es geschafft ist? Lohnt es sich dann nicht, sich dieses Gefühl zu schnappen um es wirklich zu genießen?

8. Das Ziel nach dem Ziel kann Vision heißen! Was wirst du schaffen, erreichen oder besser können, wenn du dein Ziel besiegt hast? Welche Türen öffnen sich und auf welcher Ebene geht es weiter? Wenn man sich das Gefühl, was nach dem erreichten Ziel steht, vor sein inneres Auge ruft, wird eine ganz neue Stufe der Motivation freigeschaltet. Zu welchem entfernten Ziel trägt das erreichen dieses Zieles bei? Na spürst du es?

9. Solltest Du dich wirklich mal festgefahren haben, hilft auch jede Taktik nichts. Dann braucht es eine längere Pause. Quasi eine Baustellenruhe oder im Bezug auf deinen Ritter, eine Schlachtpause. Akzeptiere diese Unterbrechung als Teil des Prozesses. Rom wurde auch nicht … ja ich höre schon auf mit den Phrasen. Nein mal im Ernst. Deine Geschwindigkeit musst Du selbst annehmen. Führe keine Vergleiche durch, dass führt nur zu Zweifeln und dadurch definitiv in die falsche Richtung.

10. Zu guter Letzt noch eine “Nicht-Regel”! Organisiere dich nicht zu Tode. Tausend Apps und ebenso viele Programme und Widget´s helfen Dir natürlich, alles fleißig irgendwo einzutragen. Aber schlussendlich wird die Chance des Verzettelns immer größer und der Überblick schwindet. Spätestens wenn “unangekündigter” Besuch vor der Tür steht, holt dich deine planerische Vielfalt ein. Keie Angst, ist mir auch schon passiert. 😉 Terminplaner in Buchform, Kalender App, zum Beispiel den google-calender, der läuft stabil und auf  vielen Geräten. Fertig ist der Salat. Mach es einfach!

 

So ich hoffe das euch diese Checkliste etwas hilft und fasse sie auch noch einmal in einer kurzen PDF- Variante zusammen, die ich am Anfang verlinke. Die Einbettung einer kleinen Geschichte sollte zu etwas mehr Lesespaß beitragen. Denn darum geht’s ja letztendlich, die Dinge die wir tun sollen uns Spaß machen.

 

Mich würde brennend interessieren, ob und bei welchem schneller erreichten Ziel euch die Liste geholfen hat? Schreibt mir bitte per Mail an info@weume.de .

 

Liebe Grüße euer Gregor

Leave a Comment

67 − = 62